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Dienstleistung

Obwohl jede Kategorie Elektronikschrott in spezialisierten Anlagen verarbeitet wird, beginnt der Prozess immer mit:

Schritt 1: Reinigung

Um ein Austreten schädlicher Stoffe und Komponenten (z.B. Batterien, Öl, Patronen, Asbest, Quecksilber, FCKW etc.) in die Umwelt zu vermieden, werden diese Stoffe zunächst entfernt. Feste (Einzel-)Teile werden demontiert oder einfach herausgeholt, Flüssigkeiten werden aufgefangen oder abgepumpt.

Schritt 2: Rohstoffe

Nach Schritt 1 werden die Geräte in einer Abfallmühle (Schredder) zerkleinert. Dies ist der erste Schritt zur Rückgewinnung von Rohstoffen. Gemischte Metalle werden mithilfe verschiedener Trennungstechniken sortiert. Dafür kommen ein Magnet zur Eisengewinnung, ein „Eddy Current” zur Trennung der Kunststoffe von den Nichteisenmetallen, eine Saugvorrichtung zur Absaugung leichter Materialien (z.B. PUR aus Kühlschränken) und Spezialtechniken zum Auffangen von z. B. Quecksilber aus LCD-Bildschirmen zum Einsatz. Die hochwertigen Materialien werden danach mit verschiedenen Dichtetechniken bearbeitet, um Nichteisen- und Edelmetalle vom übrigen Kunststoff zu trennen.

Coolrec erreicht eine durchschnittliche Recyclingquote von 95 % (!). Diese Quote liegt deutlich über den Vorschriften der WEEE-Richtlininen.

Neue Produkte aus „alten” Materialien

Alle wiedergewonnen Materialien werden letztendlich zur Herstellung neuer Produkte verwendet. Eisen und Nichteisenmetalle (z.B. Aluminium und Kupfer) werden in der Regel direkt zu Schmelzereien gebracht. Coolrec verfügt über eine ausreichend kritische Masse und kann deshalb auch solide Verträge mit den Abnehmern halten. In Kooperation mit Renewi liefert Coolrec z.B. der Automobilindustrie so viel Eisen, dass daraus jährlich 45.000 Pkw produziert werden können.

Zurückgewonnene Kunststoffe werden von unserem Recyclingbetrieb für Kunststoffe Coolrec Plastics im niederländischen Waalwijk verarbeitet. Dort werden Kunststoffgemenge mithilfe verschiedener Techniken voneinander getrennt. Kunststoffe wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polystyren (PS), High Impact Polystyren (HIPS) und Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymere (ABS) werden auf diese Weise separiert. Das Mahlgut kann anschließend verkauft oder intern weiterbearbeitet werden.

Bei Coolrec Plastics wird das Mahlgut entweder an Dritte verkauft oder zum Upcycling an unseren Standort im niederländischen Emmen gebracht. In Emmen sorgen wir dafür, dass das Material den gewünschten Kundenspezifikationen entspricht. Das (Re-)Granulat kann jetzt für Herstellung neuer Produkte verwendet werden.